Trainingsmethoden

 wirWelche Trainingsmethoden gibt es,

um dein Tischtennisspiel zu verbessern

Es existieren etliche Trainingsmethoden im Tischtennissport. Im Folgenden habe ich versucht, dir die wichtigsten Elemente herauszufiltern und vorzustellen:

 

 

Trainingsmethoden:

1. Geschulte Trainer

2. Systemtraining

3. Balleimertraining

4. Robotertraining

5.  Trainingsspiele mit verschiedenen Regeln

6. Zusammenfassung

 

 

Geschulte Trainer

Damit sind Trainer gemeint, die jeden einzelnen Spieler individuell fördern können. Zu finden sind die Trainer in Tischtennisschulen, Tischtenniscamps, Leistungsgruppen und wenn ihr Glück habt im Verein. Im Nachwuchsbereich kommt es noch auf die grundlegenden Dinge an, wie die richtige Schlägerhaltung, Technikausführung, Körperhaltung oder Bewegungsabläufe. Diese Basis ist enorm wichtig, um darauf dann gezielt aufzubauen. Anfänglich hatte ich persönlich Schwierigkeiten mit einigen Basiselementen, da mir diese nicht durch geschulte Trainer beigebracht wurden. So hatte ich zum Beispiel wie bereits erwähnt lange Zeit Probleme mit meiner Rückhand, weil sich die Position meines Zeigefingers immer in der Mitte des Belags befand. Nur mit gezieltem Training und Korrekturen meines Trainers konnte ich meine Schlägerhaltung verändern und optimieren.

Online gibt es einige sehr gute Tischtennistraining Videos von Trainern wie zum Beispiel Ruwen Filus, dem zurzeit deutschlandbesten Abwehr-/Materialspieler. Filus ist seit 2006 in der Tischtennis Bundesliga aktiv und hat zudem 2015 die Trainer A-Lizenz erworben. Die Videoprodukte wurden zusammen mit Jannick Borschel, dem bekanntesten Online Tischtennistrainer und Betreiber des Youtube Kanals “Tischtennis Helden” entwickelt.

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Systemtraining

Mit Systemtraining im Tischtennissport sind Trainingsformen gemeint, mit denen einzelne Schläge, Schlagverbindungen oder Spielzüge in vorher festgelegten Übungen systematisch trainiert werden. Systemtraining ist speziell im Nachwuchsbereich unerlässlich, um Technik, Beinarbeit und Taktik zu automatisieren. Weitere Elemente sind, die Fähigkeiten der Wahrnehmung, Reaktion und Antizipation zu verbessern.

Trainingsinhalte könnten hier zum Beispiel sein: Konter gegen Konter, Topspin gegen Block, Topspin gegen Schupfen, Topspin gegen Topspin, Schupfen gegen Schupfen, Aufschlag gegen Rückschlag, Vorhand Topspin aus der Rückhandseite etc …

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Balleimertraining

Balleimertraining im Tischtennistraining ist gerade in Fördergruppen sehr beliebt. Der Zuspieler/Trainer nimmt sich einen Behälter voller Tischtennisbälle und spielt die Bälle aus der Hand in einer von ihm vorgegebenen Geschwindigkeit und Reihenfolge dem Gegenüber zu. Der Vorteil liegt hier darin, dass der Trainer die Tischtennisbälle gezielt zuspielen und Trainingsschwerpunkte gezielt setzen kann. Geschwindigkeit, Rotation oder die Flugkurve können variiert werden. Viele Bälle und somit Wiederholungen können in kurzer Zeit erfolgen. Mehrere Trainingsteilnehmer können eingebunden werden. Der Trainer kann während der Trainingseinheit ein direktes Feedback geben.

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Robotertraining

Beim Robotertraining gibt es unterschiedliche Ansichten. Auf der Befürworterseite wird als positiv gesehen, dass zum einen kein menschlicher Zuspieler nötig ist. Der Trainer, wenn einer vorhanden ist, kann von allen Seiten Korrekturen geben oder Hilfestellungen leisten. Die Bälle werden sehr präzise zugespielt. Es gibt somit keine menschliche Fehlerquote im Zuspiel. Meine Technik kann ich so effektiv trainieren.

Andererseits argumentieren die Gegner damit, dass ein Roboter einen technisch und taktisch eher weniger gut auf das wirkliche Tischtennisspiel vorbereitet. Die Schlagbewegungen des Roboters sind nicht visualisiert und so ist der Schnitt/Spin des Roboters schlechter analysierbar und einschätzbar. Zudem wird der Effekt/Schnitt/Rotation eines Roboters häufig als zu extrem empfunden.

Um es persönlich zu beurteilen würde ich sagen, dass es als gelegentliches Hilfsmittel bestimmt nicht schaden kann, aber grundsätzlich eher auf andere Trainingsmethoden zurückgegriffen werden sollte.

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Trainingsspiele

Trainingsspiele mit verschiedenen Regeln stellen eine schöne Abwechslung dar und können neue Anreize geben. Wir trainieren hier gezielt unsere Schwächen, indem zum Beispiel eine Topspineröffnung und ein daraus resultierender Punktgewinn doppelt gezählt wird. Oder es zählen nur kurze Aufschläge, die mindestens zweimal die gegnerische Tischseite berühren würden. Wenn der Gegner meint, dass der Aufschlag zu lang ausgeführt wurde, muss er den Ball nicht wieder rüber spielen. Falls der Ball nur einmal die gegnerische Seite beim Aufschlag berührt hat, bekommt der Gegner den Punkt, andernfalls der Aufschläger. Hier gibt es unendlich viele Varianten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass wir bestimmte Schläge und Techniken trainieren, die mein Spiel verbessern und mir auch im realen Spielbetrieb weiter helfen.

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Zusammenfassung

Zusammengefasst geht es bei allen Trainingseinheiten darum, die notwendigen Bewegungsabläufe zu erlernen, zu festigen und schließlich zu automatisieren. Und dieses funktioniert nur über stetige Wiederholung der von euch gewählten Trainingsmethode. Mehr ist mehr kann ich da nur sagen. Hab es selbst gemerkt, als ich mein Trainingspensum runter geschraubt habe. Die erlernten Techniken sind natürlich vorhanden, aber die Automatismen greifen irgendwann nicht mehr richtig und das Niveau sinkt. Also bleibt am Ball, wenn ihr euch ernsthaft verbessern wollt.

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Trainingsmethoden Piktogramm

Tipp:

Wenn ihr selbst mal in die Rolle eines Tischtennistrainers oder Tischtennismanagers hineinschlüpfen und Trainingsmethoden austesten wollt, empfehle ich euch den Tischtennis Online Manager.

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